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23.08.2021

Was versteht man darunter?

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist ein bundesweites Schulnetzwerk, an dem über 3500 Schulen beteiligt sind. Das Projekt bietet Schülern und Pädagogen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden.

Warum streben wir einen Beitritt in dieses Netzwerk an?

Auf der Grundlage unseres Leitbildes ist uns bewusst geworden, dass es wichtig ist, unseren Grundsatz „Wir sind eine Schule für alle, die Vielfalt schützt und lebt“ wieder mehr in den Fokus zu rücken, da wir immer häufiger diskriminierende Umgangsweisen der Schüler*innen untereinander beobachten.

Darüber hinaus scheint uns die gesellschaftliche Bedeutung dieses Themas immer wichtiger und wir sehen es als unsere Aufgabe an, die Kinder der Schule sowie uns selbst dafür zu sensibilisieren und rassismuskritisch denken zu lernen.

Durch die Netzwerkarbeit erhalten wir neue Impulse und können uns durch den Austausch mit anderen Schulen und den Besuch von Veranstaltungen fortbilden.

Was heißt das konkret für unsere Schule?

Das Schüler*innenparlament (Zusammenschluss aller Klassensprecher*innen) erhält die Aufgabe, 3 Grundsätze zu formulieren, wie wir an unserer Schule die Ideen einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ umsetzen können. 

Die Klassensprecher*innen tragen die Grundsätze in die Klassen. Die hier formulierten Ideen werden in Unterrichtseinheiten zu dem Thema aufgegriffen, sodass es in den Unterricht eingebettet ist.

Dann findet eine Abstimmung unter allen am Schulleben beteiligten Personen statt (Erzieher*innen, Lehrer*innen, Schüler*innen). Wenn 70 % aller Personen zustimmen, wird das Ergebnis zur Bundeszentrale nach Berlin geschickt.

Außerdem muss ein Pate bestimmt werden, der das Projekt an der Schule unterstützt. Für diese Aufgabe konnten wir das mondo mio! Kindermuseum gewinnen. Es haben bereits erste Treffen mit dem Museum stattgefunden. Die vierten Klassen besuchen das Museum im November. Dort wird zunächst zu dem Thema „Kinderrechte“ gearbeitet.

Zu Beginn des 2. Halbjahres erhalten alle Klassen die Gelegenheit, das Museum zu besuchen. 

Darüber hinaus kommen die Museumspädagogen und –pädagoginnen auch in die Schule, um Museumsbesuche vor- und nachzubereiten.

Wenn die Bundeszentrale unseren Beitritt befürwortet, findet im Herbst / Winter ein Festakt statt, in dem wir offiziell in das Netzwerk aufgenommen werden. Der Rahmen dieses Festaktes ist noch offen in Anbetracht der Corona – Lage.

Um unserer Zusammenarbeit mit dem mondo mio! Kindermuseum stärkeres Gewicht zu verleihen, werden wir eine Bildungspartnerschaft eingehen, eine Initiative des Schulministeriums NRW.